1. Insight

© Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
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Veränderung
Immer wieder werde ich gefragt, wie es mir mit dem Umzug aus der Meiselstraße in die Rupertgasse geht. An dieser Stelle möchte ich allen danken, die Anteil nehmen und sich Gedanken um mich machen – ich danke Euch!
Um die Frage gleich vorweg zu beantworten: Es geht mir sehr gut mit der Entscheidung, die Räume in der Meiselstraße aufzugeben.
Seit Wochen bin ich dabei, Dinge im Außen zu ordnen, zu verkaufen, zu verschenken, umzusiedeln. Innerlich bin ich dabei zu danken und zu verabschieden. Jede Wand, jeder Kratzer, jeder Gegenstand erzählt davon, wie sehr mir alles in diesen Räumen gedient hat. Dieser Platz war eine gute Heimat.
Ja, natürlich bin ich traurig, dass eine Ära zu Ende geht. Jeder Abschied ist mit Trauer verbunden. Doch es ist wichtig, die Zeichen der Zeit zu erkennen und den richtigen Zeitpunkt für Veränderung zu nutzen. Dieser richtige Zeitpunkt ist für mich gekommen.
Um es einmal ganz klar zu sagen: Die räumliche Veränderung sehe ich nicht als Scheitern, sondern als logische und richtige Konsequenz meiner Entwicklung. Denn meine Spezialisierung in der Einzelarbeit hat sich immer deutlicher gezeigt, verfeinert und vertieft. Ohne die Meiselstraße hätte ich meine Arbeit nicht in dieser Qualität entwickeln können.
Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Balanceakt, einerseits das Vergangene zu sehen und zu schätzen, andererseits mit klarem Blick in die Zukunft zu schauen – und das Angemessene und Notwendige im Hier und Jetzt zu tun.
Manchmal werde ich gefragt: 'Und was machst du jetzt?' Für mich ist es ganz einfach: Meine Arbeit mit Naikan, Stimmarbeit und individueller Begleitung führe ich weiter. Ohne Zweifel und mit ganzer Kraft. Es ändert sich nur die Adresse. Und für Naikan gibt es verschiedene Plätze zur Auswahl: siehe Einzel-Naikan |